Siebdruck

Die Druckform des Siebdrucks besteht aus einem Alurahmen, der mit einem Gewebe bespannt ist. = Sieb
Auf das Gewebe wird eine lichtempfindliche Kopierschicht aufgetragen,die nach guter Trocknung mittels einem Film belichtet wird.
Die belichteten Stellen härten aus und die anderen Stellen werden mit Wasser ausgewaschen und nach dem Trocknen retuschiert.Das Sieb wird in einer Druckmaschine über dem zu bedruckenden Material (Bedruckstoff) befestigt.
Nun wird Druckfarbe auf das Gewebe aufgetragen und mit einer Gummirakel durch die offenen Stellen der Schablone
auf den Bedruckstoff gestrichen (gerakelt).
Die Farbe wird dabei durch die Maschen des Gewebes gedruckt und auf die Bedruckstoffoberfläche aufgetragen. Nach dem Druck wird das bedruckte Material der Maschine entnommen und anschließend im Trockenkanal bei ca. 160°C fixiert.

– Pro Farbe wird ein Film und ein Sieb benötigt (bis zu 8 Farben möglich).

– Auf helle sowieso auf dunkle Textilien möglich

– Waschbeständigkeit 60 – 90 Grad Celsius

Siebdruck - Transfer

Ähnlich wie im beschriebenen Siebdruckverfahren wird nicht das Textil sondern ein beschichtetes Transferpapier im Direktdruck bedruckt. 
Der Druck erfolgt im spiegelverkehrten Zustand und läßt sich später durch Druck und Temperatur mittels einer Thermotransferpresse auf das Textil übertragen.

– Hier ist ebenfalls pro Farbe ein Film und ein Sieb von Nöten.

Für Problemmaterialien wie z.B. Sportbekleidung wird abschließend ein Kleber in Pulverform auf die noch nasse Farbe gestreut und danach im Trockenkanal bei ca. 120°C geliert.

– Diese Methode wird verwendet um bessere Echtheiten zu garantieren.
– Waschbeständigkeit bis 60°C
– Kein direktes bügeln.

Schaumdruck

Funktioniert genauso wie der Siebdruck, nur wird dabei eine spezielle Farbe verwendet, die
bei der Trocknung  im Heizkanal bei ca. 160°“aufpoppt“ und dadurch ein 3-dimensionale Effekt entsteht.

– Auf helle sowie auf dunkle Textilien
– Waschbeständigkeit 40-60°C.

Flex

Beim Flexdruck wird mit einem Schneideplotter aus einer ausgewählten Farbfolie ein Logo bzw. ein Schriftzug spiegelverkehrt ausgeschnitten.
Die überflüssige Folie wird danach per Hand entfernt, so das nur das eigentliche Motiv auf der Folie zurückbleibt. 
Das fertige Druckmotiv wird dann mittels einer Transferpresse bei ca.160°C auf das Textil aufgebracht und die Trägerfolie danach abgezogen.

– Hier kann man immer nur eine Farbe verpressen.
– Mehr als drei Farben sind aus Kostengründen nicht sinnvoll. 
– Ideal für Einzelstücke und einfärbige Sujets. 
– Hierfür werden Vektordaten benötigt. (Daten die nur aus Linien bestehen eps.,ai.,pdf…)
– Waschbeständigkeit 40°C

Sublimation

Der Stoff wird indirekt bedruckt. Das Motiv wird mit Sublimationsinkjet-Tinten spiegelverkehrt auf ein spezielles Papier ausgedruckt. 
Die Drucke werden mit Transferpressen bei 200°C auf Polyesterstoffe übertragen. Die Farben sublimieren gasförmig in die heiße Polyesterfaser, daher ist das Motiv kaum spürbar. 

– Die Waschfestigkeit des Aufdruckes ist höher als die des verarbeiteten Textils. 
– Die Farbanzahl ist nicht beschränkt
– Fotodruck ist möglich. 
– Es können nur weiße Polyesterstoffe verwendet werden.
– Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede, die Reinheit der Faser ist entscheidend.
– Vorab Tests sind unumgänglich.

Digiflex

Ideal für mehrfärbige Logos und Bilder sowie für Fotos.

Die Motive werden mittels Digitaldruck auf eine spezielle Transferfolie gedruckt und danach  konturgeschnitten.
Die überflüssige Folie wird entfernt so das nur das fertige Bild überbleibt. 
Nach guter Trocknung der Tinte wird eine Übertragungsfolie appliziert um das Sujet auf das Textil zu bringen. 
Abschließend wird wie beim Flexdruck mittels Transferpresse das Motiv auf den Bedruckstoff übertragen.

– Hier gibt es Folien für helle und für dunkle Textilien.
– Waschbeständigkeit 40°C.

Direktdruck

– direct to garment – 
Direktdrucker der ähnlich einem Tintenstrahldrucker die Farbe direkt auf das Textil spritzt.
Vorteil:

– geringe Laufzeit
– Drucker druckt im CMYK Modus + weiß, daher können auch – Fotos, Verläufe etc. sehr gut reproduziert werden.
– für geringe Stückzahlen (bis ca. 50 Stk.) konzipiert
– funktioniert auf 100% Baumwolle, sowie BW Mischgewebe bis max. 50% Polyester

Stick

Sticken ist eine aufwendige und bekannte, textile, Technik, bei der ein Trägermaterial 
(Stoff, Leder, Papier) mittels Durchziehen oder Aufnähen von Fäden verziert wird.

Stick spricht durch seine schöne und edle Optik für sich, ist jedoch auch etwas teurer.